FAQ Zeichnungsplattform

Auf dieser Seite finden Sie Fragen und Antworten rund um die SCHNIGGE Zeichnungsplattform, das Unternehmen SCHNIGGE und um allgemeine Begriffe aus der Welt der Emissionen.


Sollten Ihre Fragen nicht geklärt werden können, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren!

Alles rund um SCHNIGGE

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Wer ist die SCHNIGGE Wertpapierhandelsbank AG?

Die SCHNIGGE Wertpapierhandelsbank AG ist eine regulierte und durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht überwachte Bank, die sich speziell mit dem Bereich Wertpapierhandel und den angeschlossenen Geschäftsfeldern wie dem Emissionsgeschäft beschäftigt.

Die Bank hat ihren Sitz in Düsseldorf und in Frankfurt eine Niederlassung. Es bestehen Handelszulassungen an verschiedenen in- und ausländischen Börsen. Weitere Details zum Unternehmen entnehmen Sie bitte dem
Impressum.

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Kann ich bei SCHNIGGE ein Konto eröffnen?

Nein, die SCHNIGGE Wertpapierhandelsbank führt keine Konten und Depots, daher können Sie keine Konten und Depots bei der SCHNIGGE Wertpapierhandelsbank AG eröffnen. SCHNIGGE agiert ausschließlich als Emissionsvermittler für den Emittenten.

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Woran verdient die SCHNIGGE Wertpapierhandelsbank AG?

SCHNIGGE erhält im Falle eines erfolgreichen Vertriebs der Wertpapiere von dem Emittenten eine Vertriebsgebühr. Diese Vertriebsprovision wird dem Kunden im Vorfeld im Rahmen der Informationen zur Emission transparent bekannt gemacht. Der Anleger soll in der Lage sein, die Angemessenheit der Vergütung für SCHNIGGE einerseits aber vor allem auch die möglichen Interessenkonflikte zu beurteilen, die möglicherweise zwischen SCHNIGGE und dem Anleger herrschen. Je höher eine Provision ist, umso eher besteht die Gefahr, dass ein Vertriebspartner im Eigeninteresse keine neutrale Beurteilung eines Produktes vornimmt. Außerdem soll der Anleger auch unter Einbeziehung der Vertriebsvergütung und sonstiger Kosten beurteilen können, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass ein Emittent die gemachten Zusagen auch einhalten kann.

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Bietet SCHNIGGE auch andere Dienstleistungen um die Börse?

Ja, als Wertpapierhandelsbank bietet SCHNIGGE eine Vielzahl von Angeboten rund um die Börse. Als Skontroführer an verschiedenen Börsen betreut die Gesellschaft mehr als 9.500 Skontren. SCHNIGGE hat auch den Fondshandel an der Börse initiiert, dort kann der Anleger jederzeit Fondsanteile handeln und spart sich damit den Ausgabeaufschlag. Fragen Sie uns nach unseren weiteren Dienstleistungen.

Alles rund um die Zeichnungsplattform

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Was ist die Zeichnungsplattform?

Die Zeichnungsplattform ist ein technisches Angebot der SCHNIGGE Wertpapierhandelsbank AG, mit dessen Hilfe Anleger verschiedene Wertpapiere im Rahmen eines so genannten öffentlichen Angebots eines Emittenten erwerben können.

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Gibt es eine Anleitung für die Nutzung der Zeichnungsplattform?

Eine Anleitung, welche die Schritte von der Registrierung bis zur erfolgreichen Zeichnung darstellt, befindet sich hier.

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Muss ich für die Nutzung der Plattform Software herunterladen?

Nein, die Plattform ist webbasiert, d.h. der Anleger ruft eine Internetseite auf und meldet sich dort an. Das besondere Herunterladen und Speichern von Software auf dem Kundencomputer ist nicht notwendig!

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Ist die Nutzung der Plattform für mich als Anleger sicher?

Ja, die  Sicherheitstechnik  der Zeichnungsplattform basiert auf neuesten Standards, wie Sie sie von Banken, bei denen auch Konten und Depots geführt werden, gewohnt sind.

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Welche Kosten kommen auf mich zu?

Die Nutzung der Zeichnungsplattform ist kostenlos, auch die Registrierung ist kostenlos. Die spätere Zeichnung von Wertpapieren ist in der Regel auch kostenlos, falls doch Gebühren erhoben werden sollten, werden diese dem Anleger im Vorfeld seiner Zeichnungs-entscheidung transparent und offen dargelegt. Die SCHNIGGE Wertpapierhandelsbank AG erhält allerdings erfolgsabhängige Provisionen von den Emittenten für ihre Tätigkeit.

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Was ist mein Vorteil bei einer Zeichnung über die Zeichnungsplattform?

Neben einer schnellen Zeichnung teilweise auch schon am Wochenende, wenn andere Zeichnungsmöglichkeiten geschlossen haben, ist vor allem eine erhöhte Zuteilungswahrscheinlichkeit besonderer Grund für die Teilnahme an einer Zeichnung über die Zeichnungsplattform. Zudem bemüht sich SCHNIGGE, in der Zukunft eine Vielzahl von Emissionen anzubieten, die unabhängig von Banken oder anderen Anbietern zur Zeichnung offen stehen. Gerade in Zeiten hoher Nachfrage bei knappem Angebot ist die Nutzung der Zeichnungsplattform höchst sinnvoll.

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Wo ist der Unterschied zu einer Zeichnung über meine Bank?

Die Bank wird im Zweifel nicht alle Zeichnungen durchführen, da sie häufig nur die Emissionen anbietet, bei denen die Bank im so genannten Konsortium vertreten ist. Drittemissionen bieten Banken kaum an. Um überhaupt zeichnen zu können, kann sich der Anleger der Zeichnungsplattform bedienen. Der Anleger muss sich auf der Plattform nur einmal mit Identitätsfeststellung registrieren lassen, dann kann er alle zukünftigen Zeichnungen sofort ausführen. Während bei einer Bank das Konto belastet wird und die Wertpapiere dem Depot automatisch gutgeschrieben werden, muss der Anleger bei der Nutzung der Zeichnungsplattform einen Zeichnungsbetrag auf ein Konto überweisen. Anschließend werden die Wertpapiere bei erfolgreicher Zuteilung auf ein vom Anleger angegebenes Depot übertragen.

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Wo ist der Unterschied zu einer Zeichnung über die Börse?

Die Zeichnung über die Börse ist ein anderer Vertriebsweg. Nicht alle Banken bieten ihren Kunden die Möglichkeit, Zeichnungen via Börse aufzugeben. Bei der Nutzung der Zeichnung über die Börse kann es zu Überzeichnungen kommen, es gibt evtl. keine bevorrechtigten Kontingente und Sie können nur während der Börsenzeit zeichnen. Die Zeichnungsplattform nimmt Zeichnungen an 7 Tagen jeweils 24 Stunden entgegen, so dass sich die Zuteilungschancen vor allem bei schneller Reaktion wesentlich gegenüber einer Börsenzeichnung erhöhen.

Alles rund um Ihre Registrierung

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Warum muss ich mich auf der Plattform anmelden?

Die Zeichnungsplattform steht zwar grundsätzlich Jedermann offen, ist aber personengebunden. Daher muss sich jeder Anleger einmalig registrieren, sofern er eine Zeichnung über die Plattform durchführen möchte. Die Nutzung der Plattform zu Informationszwecken dagegen ist anmeldefrei und natürlich kostenlos. 

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Warum muss ich am Postident-Verfahren teilnehmen?

SCHNIGGE muss prüfen, ob der Anleger auch der Person entspricht, die sie vorgibt zu sein. Diese Geldwäschevorgaben sind streng einzuhalten, so dass der Anleger das bekannte Postident-Verfahren nutzen kann, um die Legitimationsprüfung einmalig durchzuführen.
Selbstverständlich trägt SCHNIGGE die Kosten des Postident-Verfahrens.

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Was kostet mich das PostIdent-Verfahren?

Die Nutzung des PostIdent-Verfahrens ist für Sie als Nutzer kostenlos. Die für das Verfahren von der Post erhobenen Gebühren trägt die SCHNIGGE Wertpapierhandelsbank AG.

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Kann ich eine Legitimation auch anders herbeiführen?

Ja, es ist möglich, persönlich bei der SCHNIGGE Wertpapierhandelsbank AG in den Geschäftsstellen vorbeizukommen und sich dort auszuweisen. Bitte bringen Sie für diesen Fall einen gültigen Personalausweis oder Reisepass mit. Sie können auch Ihre Hausbank bitten, eine Legitimationsprüfung für die SCHNIGGE Wertpapierhandelsbank AG vornehmen zu lassen. 

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Muss ich bei jeder Zeichnung ein PostIdent-Verfahren durchführen?

Nein, die Legitimation muss nur einmalig erfolgen, danach nicht mehr.

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Warum muss ich einen WpHG-Fragebogen ausfüllen?

Die Bank prüft gemäß den gesetzlichen Anforderungen, ob Anlageformen zu den Kunden passen. Der Gesetzgeber will damit verhindern, dass Anleger, die nicht über entsprechende Erfahrungen oder Kenntnisse verfügen, im Interesse eines Emittenten oder einer Vertriebsbank Produkte angeboten bekommen bzw. erwerben können, die nicht angemessen sind. Ein Beispiel: Ein konservativer 90-jähriger Anleger, der sein ganzes Leben lang nur langjährige deutsche Staatsanleihen für bis zu 5.000 Euro erworben hat, darf nun nicht hochspekulative Optionsgeschäfte mit kurzer Laufzeit und 100.000 Euro Gegenwert erwerben.

Die SCHNIGGE Wertpapierhandelsbank AG hat ein großes Interesse daran, dass Sie als Anleger mit Ihrer Anlage zufrieden sind. Daher bitten wir Sie in Ihrem eigenen Interesse um das möglichst umfassende und vor allem ehrliche Ausfüllen des Fragebogens, der es uns ermöglicht, im Zweifel nicht geeignete Finanzprodukte herauszufiltern. Wir garantieren Ihnen, dass wir diese Daten nicht an Dritte weitergeben sondern ausschließlich intern zur Angemessenheitsprüfung behalten.

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Was passiert, wenn ich den Fragebogen zwar ausfülle, aber keine Daten eintrage?

In diesem Fall erhalten Sie einen entsprechenden Hinweis, dass Sie die Daten nicht ausgefüllt haben und dass SCHNIGGE nicht in der Lage ist, die Angemessenheit des Produktes in Bezug auf Ihre Anlageerfahrung etc. abzugleichen. Sie können nach Akzeptanz dieses Hinweises die Zeichnung dann zwar fortsetzen, wir empfehlen Ihnen aber in Ihrem eigenen Interesse das ehrliche Ausfüllen des Fragebogens. Wir garantieren Ihnen, dass wir diese Daten nicht an Dritte weitergeben sondern ausschließlich intern zur Angemessenheitsprüfung behalten.

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Warum muss ich den von mir unterschriebenen WpHG-Fragebogen faxen oder per Post an SCHNIGGE senden?

Da es sich beim WpHG-Fragebogen um ein rechtssicheres Dokument handelt, kann es nur durch Ihre Unterschrift Gültigkeit erlangen. Bis das Dokument bei uns unterschrieben eingegangen ist, werden die gemachten Angaben zwar bereits berücksichtigt, jedoch im Zweifelsfall wird die Plattform den Zeichnungswunsch als unangemessen einstufen.

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Warum steht meine Zeichnung unter Vorbehalt?

Sie können jederzeit eine Zeichnung abgeben, allerdings kann diese erst wirksam werden, wenn alle notwendigen Unterlagen bei der SCHNIGGE Wertpapierhandelsbank AG vorliegen. Zu diesen benötigten Unterlagen gehören die Identifizierung durch das Postident-Verfahren sowie - bei juristischen Personen - ein Handelsregisterauszug, der den gesetzlichen Vertreter ausweist.
Solange diese Unterlagen noch nicht bei SCHNIGGE eingegangen sind, steht Ihre Zeichnung unter dem Vorbehalt des korrekten Eingangs der Unterlagen. Es liegt also in Ihrem Interesse, die Unterlagen möglichst schnell einzureichen, damit die Zeichnung schnell effektiv wird.

Sollte die Reihenfolge des Eingangs bei Zeichnungen entscheidend sein, behält Ihre Zeichnung jedoch ihren ursprünglichen Platz in der Reihenfolge.

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Warum steht meine Zeichnung unter Vorläufigkeit?

Auch wenn der Zeichner über die Plattform die Chance hat, aus reservierten Kontingenten Wertpapiere zu zeichnen, so sind auch diese irgendwann erschöpft.
Es kann dann sein, dass eine Zeichnung zwar angenommen wird, aber diese als vorläufig bezeichnet wird. Erst wenn klar ist, dass noch ausreichend Wertpapiere zur Zuteilung zur Verfügung stehen, wird aus der vorläufigen Zeichnung eine endgültige Zeichnung.

Alles rund um Ihre Zeichnung

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Warum zahle ich mein Geld auf ein Konto der SCHNIGGE AG ein?

Die SCHNIGGE Wertpapierhandelsbank AG fungiert als Abwickler der Zeichnungen von Kunden für einen Emittenten. Dazu zahlen Anleger ihre Zeichnungsbeträge auf ein von SCHNIGGE geführtes Konto, welches als Treuhandkonto geführt wird. Von diesem Konto aus überweist SCHNIGGE nach erfolgreicher Abwicklung die Gelder an den Emittenten oder tätigt Rücküberweisungen an die Zeichner (z.B. bei Überzahlungen oder nur teilweise Zuteilung)

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Warum zahle ich mein Geld auf ein Sammelkonto ein?

Zur Vereinfachung der Abwicklung und zur Kostenersparnis werden alle Gelder durch die Kunden auf ein Sammeltreuhandkonto eingezahlt. Wir weisen die Zeichner vor Überweisung auf diesen Umstand hin, sofern der Anleger dies nicht wünscht, nimmt er an der Zeichnung nicht teil.

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Was ist ein Treuhandkonto?

Die SCHNIGGE Wertpapierhandelsbank AG als Wertpapierdienstleistungsunternehmen verfügt über keine aufsichtsrechtliche Erlaubnis für das Einlagengeschäft im Sinne des Kreditwesengesetzes. Daher muss SCHNIGGE Kundengelder, die im Zusammenhang mit einer Wertpapierdienstleistung von Kunden entgegen genommen werden, unverzüglich getrennt von den Geldern des Unternehmens und von anderen Kundengeldern auf Treuhandkonten bei Kreditinstituten, die zum Betreiben des Einlagengeschäfts befugt sind, einer Zentralbank oder – sofern der Kunde hierzu zuvor ausdrücklich seine Zustimmung erklärt - einem qualifizierten Geldmarktfonds zu verwahren, bis die Gelder zum vereinbarten Zweck verwendet werden (§ 34a Abs. 1 WpHG). Die Regelung in § 34a Abs. 1 WpHG soll verhindern, dass etwaige Gläubiger der SCHNIGGE Wertpapierhandelsbank AG auf Kundengelder zugreifen oder dass andere Kunden oder deren Gläubiger fremde Gelder für sich in Anspruch nehmen und dadurch ein wirtschaftlicher Schaden für den Kunden entsteht.

Die Treuhandstellung muss dem Kunden und der verwahrenden Bank offen gelegt werden und mit einem Zusatz wie "Treuhandkonto Emissionsname" gekennzeichnet sein. (offenes Treuhandkonto).

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Warum muss ich ein Depot angeben, um an der Zeichnung teilnehmen zu können?

Nachdem Sie die Wertpapiere gezeichnet haben, benötigen Sie eine Bank, die diese Wertpapiere in Ihrem Auftrag verwahrt und verwaltet. Dies macht eine Depotbank für Sie, zu der die SCHNIGGE Wertpapierhandelsbank AG die von Ihnen erworbenen Wertpapiere übertragen lässt. Daher benötigen wir Ihre kompletten Depotangaben, um einen Übertrag auch erfolgreich durchführen zu können.

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Ich habe kein Depot, was muss ich tun?

Ohne ein Depot kann keine Zeichnung realisiert werden. Haben Sie noch kein Depot, so gehen Sie bitte zu einer Bank, Sparkasse oder Volksbank Ihrer Wahl und eröffnen Sie ein Depot. Mit den von dort erhaltenen Depotangaben können Sie die Zeichnung dann durchführen.

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Wie erhalte ich meine Wertpapiere, nachdem ich bezahlt habe?

Sollten Sie nach der Zahlung auch Wertpapiere zugeteilt bekommen, erhalten Sie hierüber eine Information. Im Anschluss daran lässt die SCHNIGGE Wertpapierhandelsbank AG die auf Ihre Zeichnung entfallende Zuteilung auf ein von Ihnen angegebenes Depot übertragen. Dort erhalten Sie einen Depoteingang und können im Anschluss daran über die Wertpapiere verfügen.

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Bekomme ich immer die Anzahl Wertpapiere, die ich auch gezeichnet habe?

Auch bei erfolgreicher Zeichnung und anschließender Annahme der Zeichnung durch SCHNIGGE/den Emittenten ist nicht garantiert, dass Sie auch immer die gewünschte Menge an Wertpapieren erhalten. Die Zeichnung kann so nachgefragt sein, dass es zu einer Zuteilung kommt (Überzeichnung), es kann aber auch sein, dass eine Emission ganz abgesagt wird. Daher ist nicht garantiert, dass Sie immer auch die Wertpapiermenge erhalten, die Sie gezeichnet haben.

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Wann bekomme ich die Wertpapiere, die ich gezeichnet habe, in mein Depot übertragen?

Der Übertrag erfolgt in der Regel zu festgelegten Zeiten, z.B. am Ende der Zeichnungsfrist und wird vorher in den Emissionsbedingungen bekannt gegeben.

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Was kostet ein Übertrag der Wertpapiere?

Die SCHNIGGE Wertpapierhandelsbank erhebt keine Kosten für den Übertrag, allerdings kann es sein, dass eine empfangende Bank dem Kunden eine Gebührenberechnung vornimmt. Dies ist im Vorfeld von dem Zeichner mit seiner Bank zu klären. SCHNIGGE ersetzt keine mit der Übertragung zusammenhängenden Kosten auf Seiten des Anlegers.

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Wenn ich gezeichnet habe, kann ich meine Zeichnung widerrufen?

Ja, eine Zeichnung kann innerhalb einer gesetzlichen Frist widerrufen werden. Hierzu hat der Zeichner nach der Annahme der Zeichnung durch SCHNIGGE/den Emittenten in der Regel 14 Tage Zeit (§312 BGB, Widerruf, genaueres in der Widerrufsbelehrung der Emission). Das Recht erlischt, wenn vor Ablauf der Frist die Börseneinführung des Wertpapiers erfolgt ist und damit das Wertpapier Kursschwankungen unterliegt.

Nach Ablauf der Widerspruchsfrist ist prinzipiell kein Widerruf möglich und kann nur unter Zustimmung der Gesellschaft erfolgen. Hierzu muss der Zeichner mit SCHNIGGE in Kontakt treten und sein Anliegen vortragen. SCHNIGGE bemüht sich um einen Interessenausgleich zwischen Emittenten und Zeichner im Sonderfall.

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Ist meine Zeichnung verbindlich oder kann ich die jederzeit zurückziehen?

Wir weisen darauf hin, dass die Zeichnung ein Vertragsangebot Ihrerseits an SCHNIGGE/die Emittentin ist. Wenn dieses Vertragsangebot von uns angenommen wurde, dann ist ein gültiger Vertrag zustande gekommen, der nur unter dem Vorbehalt des rechtzeitigen Widerrufs innerhalb der gesetzlichen Frist steht. Danach ist die Zeichnung verbindlich und der Anleger kann die Zeichnung prinzipiell nicht mehr zurückziehen. 

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Was ist, wenn ich zu viel Geld bezahlt habe?

Wenn Sie versehentlich zu viel Geld gezahlt haben oder später weniger Wertpapiere zugeteilt erhalten, als Sie gedacht und bezahlt haben, dann wird Ihnen die zuviel gezahlte Summe wieder auf das von Ihnen genutzte Überweisungskonto zurück überwiesen. Der Emittent kann Bagatellgrenzen festlegen, in deren Rahmen keine Rückerstattung erfolgt. Dies wird allerdings transparent in den Bedingungen der jeweiligen Zeichnung angegeben.

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Was ist, wenn ich zu wenig Geld gezahlt habe?

Sollten Sie weniger Geld als in der Zeichnungsbestätigung überwiesen haben, so werden Sie von unseren Mitarbeitern, die in der Differenzenklärung arbeiten, informiert. Daher ist es sinnvoll, Ihre Telefonnummer für einen kurzfristigen Kontakt zu hinterlegen. SCHNIGGE nutzt das Telefon NICHT für Werbeanrufe. Sollten Sie nicht innerhalb bestimmter Fristen reagieren, so werden Sie angemahnt, den ausstehenden Betrag zu überweisen.

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Was ist, wenn ich nur Teile meiner Zeichnung zugeteilt bekomme?

In diesem Fall (z.B. Überzeichnung) erhalten Sie den zu viel gezahlten Betrag auf Ihr Konto zurück überweisen. Ebenfalls erhalten Sie nur den Teil der Wertpapiere auf Ihr Depot übertragen, für den Sie eine Zuteilung erhalten haben. Bitte berücksichtigen Sie, dass ein Anspruch auf Vollzuteilung von Wertpapieren nicht besteht.

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Was ist, wenn ich keine Zuteilung bekomme?

In diesem Fall (z.B. Überzeichnung) erhalten Sie den gezahlten Betrag (ggf. abzüglich Zeichnungsgebühren) auf Ihr Konto zurück überwiesen. Bitte berücksichtigen Sie, dass ein Anspruch auf Zuteilung von Wertpapieren nicht besteht.

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Kann ich sehen, was ich in der Vergangenheit gezeichnet habe?

Ja, über Menüpunkt „Zeichnungshistorie“ in der Titelleiste der Zeichnungsplattform können Sie nach Anmeldung alle in der Vergangenheit getätigten Zeichnungen einsehen.

Alles rund um den Datenschutz

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Nutzt SCHNIGGE meine Daten?

Die SCHNIGGE Wertpapierhandelsbank nutzt Ihre Daten zur Verarbeitung von Zeichnungsaufträgen sowie – bei entsprechender Genehmigung durch den Kunden – Informationen rund um das Angebot von SCHNIGGE z.B. bei weiteren Emissionen. Die Daten müssen zur Übertragung der Wertpapiere auch an Dienstleistungskooperationspartner (die Wertpapiere übertragende Bank) weitergeleitet werden, diese muss die Daten aber vertraulich behandeln und darf sie nicht nutzen.

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Werden meine Daten an Dritte zu Werbezwecken weitergeleitet?

Nein, die Daten werden nur für den gesamten Zeichnungsprozess benötigt und außerhalb dieses Prozesses an keinen Dritten weitergegeben. Insbesondere verkauft oder vermietet SCHNIGGE keine Kundeninformationen an Dritte.

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Kann ich meine Daten löschen lassen?

Selbstverständlich. Sie können Ihr Profil jederzeit über den Link "Profil löschen" unter "Meine Daten" schließen. SCHNIGGE speichert danach nur noch Daten, die zur Aufbewahrungspflicht benötigt werden.
Ein direkter Zugriff auf Ihre Daten ist für SCHNIGGE Mitarbeiter nicht mehr möglich.
Bitte beachten Sie jedoch, dass der Antrag auf Löschung eines Profils grundsätzlich erst mit der vollständigen Abwicklung des letzten offenen Zeichnungsauftrages ausgeführt werden kann, da Ihre Daten natürlich für die Abwicklung benötigt werden.

Alles rund um allgemeine Emissionserklärungen

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Was ist ein Bookbuilding?

Von Bookbuilding spricht man, wenn es keinen festen Preis gibt, für den ein Wertpapier erworben werden kann. Vielmehr gibt es eine Spanne, innerhalb deren das Wertpapier ausgegeben wird. Der Anleger hat die Möglichkeit, innerhalb der Bookbuilding-Spanne ein Limit zu wählen, welches er maximal bereit ist zu zahlen, um das Wertpapier erfolgreich zugeteilt zu bekommen. Anleger, die zu wenig bieten, fallen im Bookbuildingverfahren bei der Zuteilung aus.

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Was ist ein Festpreis?

Wie der Name sagt, handelt es sich um einen festen Preis. Zu diesem festen Preis wird ein Wertpapier von einem Emittenten den Anlegern zur Zeichnung angeboten.

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Was ist die Zeichnungsfrist?

Die Zeichnungsfrist bemisst die Zeit, die ein Emittent als Angebotszeit für seine Wertpapiere festgelegt hat. In dieser Zeit können Anleger Zeichnungen für ein Wertpapier erteilen. Die Zeichnungsfrist kann aber jederzeit verkürzt oder verlängert werden. Daher sollten Anleger, die sich mit dem Gedanken tragen, Wertpapiere zu zeichnen, durchaus früh entscheiden, da Zeichnungen vorzeitig geschlossen werden können. Da Zuteilungen auch nach der Reihenfolge des Zeichnungseingangs erfolgen können, ist auch hier ratsam, zügig zu agieren.

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Was ist der Ausgabepreis?

Der Ausgabepreis ist der Preis, zu dem ein Wertpapier letztlich emittiert wird. Dieser kann von vornherein feststehen (Festpreis) oder aber zunächst noch unbekannt innerhalb einer Range sein (Bookbuilding). 

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Was ist ein Rating?

Ein Rating wird von einer Rating-Agentur vergeben. Es gibt eine Einschätzung der Bonität des Schuldners ab, welche von Anlegern zur Unterstützung der eigenen Anlageentscheidung genutzt werden kann. Das Ergebnis wird in verschiedenen Abstufungen von AAA (Schuldner höchster Bonität) bis D (Schuldner in Zahlungsausfall) veröffentlicht. Von AAA bis BBB spricht man allgemein vom Investmentgrade, darunter von Non Investmentgrade. Die Rating-Agenturen müssen über eine entsprechende BaFin-oder EU-Zulassung verfügen. Wir weisen darauf hin, dass sich Anleger unabhängig von den Rating-Noten selber einen Eindruck von Wertpapieren verschaffen sollen, da Rating-Agenturen auch Fehleinschätzungen unterliegen können. 

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Was ist der Zinssatz?

Bei Anleihen, Genussscheinen oder ähnlichen „festverzinslichen Wertpapieren“ ist der Anleger Gläubiger eines Wertpapieremittenten. Für das Verleihen von Geld erhält der Anleger einen Zinssatz vom Emittenten. Dieser Zinssatz kann je nach Ausgestaltung während der gesamten Laufzeit fest vereinbart sein, er kann nach festen Kriterien ansteigen (Staffel- oder Stufenzins), er kann aber auch vom allgemeinen Zinsniveau abhängen (variabler Zinssatz).

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Was ist eine Aktie?

Die Aktie ist ein Wertpapier, mit der der Wertpapiereigentümer Mitinhaber einer Firma ist. Das Firmenvermögen ist in viele Einheiten, die Aktien, aufgeteilt. Es gibt Stammaktien oder Vorzugsaktien, daneben sind Sonderformen möglich (nennwertlose Aktien, Namensaktien, vinkulierte Aktien etc.). Der Aktionär ist als Miteigentümer berechtigt, alle Rechte und Pflichten gegenüber der Gesellschaft auszuüben. Dies passiert in der Regel auf der Hauptversammlung, die einmal jährlich abgehalten wird. Dort kann der Aktionär über die Arbeit des Vorstands und des Aufsichtsrats befinden (Entlastungen) sowie über die Verwendung des Ergebnisses z.B. durch Ausschüttung einer Dividende abstimmen.

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Was ist eine Anleihe?

Die Anleihe ist ein festverzinsliches Wertpapier und verbrieft das Recht eines Anlegers auf einen vereinbarten Zinssatz während der Laufzeit der Anleihe sowie auf die Rückzahlung des Investitionsbetrages am Ende einer vereinbarten Laufzeit. Der Anleiheinvestor ist Gläubiger des Wertpapieremittenten, er hat also im Gegensatz zur Aktie keine Eigentumsrechte.

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Was ist ein Fonds?

Einzelne Sparer sind in der Regel nicht in der Lage, große Investitionen zu tätigen. Wenn allerdings viele Sparer sich zu einer Investitionsgemeinschaft zusammenschließen, dann besteht eher die Möglichkeit, substantielle Sparbeträge investieren zu können, Diese Gedanken verfolgen Fondsgesellschaften. Ein Fonds ist ein Sondervermögen, in das viele Sparer mit Einzel- oder monatlichen Sparbeträgen investieren. Der Fonds investiert nach vorgegebenen Regeln in Aktien, Anleihen, Immobilien oder andere Investitionsziele. Mischformen zwischen den Wertpapieren sind möglich. Es gibt offene und geschlossene Fonds. Offene Fonds sind in der Form von Wertpapiere ausgestaltet, geschlossene Fonds in der Regel als Kommanditanteile.

Der Inhaber eines offenen Fonds ist im Verhältnis seines Anteils zum Gesamtvermögen Miteigentümer des Fondsvermögens. Besondere Mitspracherechte hat er im Gegensatz zu Aktionären jedoch nicht. Auch hat er keinen Einfluss darauf, wie ein Fondsvermögen bei den gehaltenen Gesellschaften auf den Hauptversammlungen für die Fondssparer abstimmen wird.

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Was ist ein Genussschein?

Eine Mischform zwischen Unternehmensbeteiligung und Fremdkapital ist der Genussschein. Der Genussschein ist die verbriefte Form eines Genussrechts. In der Regel sind Genussscheine nachrangig ausgestaltet, d.h. im Falle einer Insolvenz des Emittenten werden erst alle Forderungen von Dritten beglichen, bevor der Genussscheininhaber sein Geld zurück erhält. Dafür ist der Zinssatz in der Regel deutlich höher gegenüber normalen Anleihen. Eine Besonderheit bei Genussscheinen ist, dass die Zinsen jeden Tag in den Kurs eingerechnet werden. Bei normalen Anleihen sind immer so genannte Stückzinsen enthalten, d.h. ein Käufer vergütet dem Vorbesitzer immer den Zins für dessen Haltedauer seit der letzten Zinszahlung. Dies entfällt bei Genussscheinen.

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Was ist ein Wertpapierprospekt?

Ein Wertpapierprospekt dient Anlegern dazu, alle Risiken eines Unternehmens zu erkennen, bevor man in dessen Wertpapiere investiert. Grundlage für die Erstellung eines Prospektes ist das Börsengesetz in Verbindung mit dem Prospektgesetz und mehreren Prospektrichtlinien, die eine EU-Harmonisierung der Prospektvorgaben vornehmen (zuletzt Inkrafttreten Juli 2012). Ein Prospekt ist prinzipiell immer notwendig, sobald ein Unternehmen Wertpapiere öffentlich anbietet. Von der Prospektpflicht gibt es einige Ausnahmen – z.B. wenn nicht mehr als 150 Personen angesprochen werden oder aber ein Mindestinvestitionsvolumen von 100.000 Euro besteht (Private Placement). SCHNIGGE empfiehlt jedem Anleger, sich den Prospekt trotz der Menge an Daten vor einer Investitionsentscheidung gut durchzulesen, da hier alle Chancen und Risiken des Unternehmens dargestellt sind. Die neue Prospektrichtlinie verlangt von den Emittenten eine übersichtliche Zusammenfassung der Angaben, zumindest diese Daten sollte sich der Anleger sofort durchlesen.