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Bis wieviel Uhr muss der Vermittlungsauftrag bei der SCHNIGGE Wertpapier-handelsbank AG vorliegen?
Berücksichtigung für die Preisermittlung des jeweiligen Tages finden nur Orders, die bis 14.45 Uhr bei der SCHNIGGE Wertpapierhandelsbank AG vorliegen. Hierzu zählen selbstverständlich auch Vortagesorders, die mit einer zeitlichen Gültigkeit versehen waren.
Kann ich im Vorfeld meiner Order sehen, wie die Bezugsrechte taxiert werden?
Ja, auf dieser Internetseite wird im Vorfeld des Handels eine Taxe veröffentlicht, die für alle Interessenten einsehbar ist. Diese Taxe gilt nicht als öffentliches Angebot, Möglichkeiten zur Reaktion auf die Taxe haben ausschließlich bezugsberechtigte Altaktionäre im Wege der Ordererteilung über die Bank.
Wann wird ein Vermittlungspreis festgestellt?
Sofern ein teilweiser oder vollständiger Ausgleich von Angebot und Nachfrage möglich ist, findet die Preisermittlung durch die SCHNIGGE Wertpapierhandelsbank AG gegen 15.00 Uhr statt. Anschließend wir der Preis auf dieser Seite veröffentlicht.
Gibt es eine garantierte Ausführung der Vermittlungsorder?
Nein, es kann keine garantierte Ausführung geben, da Kauf- und Verkaufsorders in sich ausgleichender Zahl vorliegen müssen, um für eine Vollausführung zu sorgen. Um einen Ausgleich vornehmen zu können, ist es oftmals notwendig, auf verschieden limitierte Orders zurückgreifen zu müssen. Auch aus diesem Grund ist es ratsam, seine Orders zu limitieren. Es ist generell möglich, dass es zu Orderteilausführungen kommt (z.B. rationierte Kurse, bezahlt Geld oder bezahlt Brief Kurse).
Welche Kosten kommen auf den Anleger zu?
Die SCHNIGGE Wertpapierhandelsbank AG erhebt für ihre Tätigkeit nur die Courtage, die bei Bezugsrechten mit 0,08%, mindestens 0,75 Euro berechnet wird. Für den Anleger kommen noch die Bankgebühren (Wertpapierprovision) seiner Hausbank hinzu, zu denen wir naturgemäß keine Auskunft geben können.
Können auch Bruchstücke von Bezugsrechten vermittelt werden?
Nein, kleinste vermittelbare Einheit ist ein Bezugsrecht, die Vermittlung von Bruchstücken findet nicht statt.
Kann ich als Anleger ein Limit erteilen oder die Order mit einer Gültigkeit versehen?
Ja, die SCHNIGGE Wertpapierhandelsbank AG akzeptiert bei jeder Order die Mitgabe eines Limits oder einer zeitlichen Befristung. Die SCHNIGGE Wertpapierhandelsbank AG empfiehlt Anlegern sogar ausdrücklich, ein Limit zu setzen, damit bei eventuell unausgeglichener Orderlage keine Ausführung zu einem nicht erwarteten Preis passiert.
Wer kann an der Bezugsrechtsvermittlung teilnehmen?
Durch den Umstand, dass eine Gesellschaft keinen Prospekt erstellt hat, kann kein öffentliches Angebot erfolgen. Daher wird die Kapitalerhöhung ausschließlich im geschlossenen Aktionärskreis derjenigen Aktionäre durchgeführt, die zum Zeitpunkt der Bezugsrechtsabtrennung bereits Aktionäre der Gesellschaft waren (bezugsberechtigte Aktionäre). Diese Regel muss auch auf die Bezugsrechtsvermittlung übertragen werden.
Es können daher alle diejenigen Aktionäre an der Bezugsrechtsvermittlung teilnehmen, die zum Kreise der bezugsberechtigten Altaktionäre gehören.
Sind Sie noch kein Aktionär oder haben Ihre Aktien nach dem Bezugsrechtsabschlag erworben, so können Sie an der Bezugsrechtsvermittlung nicht teilnehmen!
Was muss ich als Anleger machen, um an der Bezugsrechtsvermittlung teilzunehmen?
Anleger, die Bezugsrechte kaufen oder verkaufen wollen, müssen ihre Bank mit der entsprechenden Order beauftragen. Eine direkte Beauftragung der SCHNIGGE Wertpapierhandelsbank AG ist nicht möglich! Die Bank muss gegenüber der SCHNIGGE Wertpapierhandelsbank AG bestätigen, dass die ordergebenden Kunden zum Kreis der bezugsberechtigten Aktionäre gehören.
Was muss ich als Bank machen, um an der Bezugsrechtsvermittlung teilzunehmen?
Als Bank können Sie sowohl Eigenpositionen als auch Kundenorders platzieren. Hierzu füllen Sie bitte das jeweilige Formular der Bezugsrechtsvermittlung aus, welches Sie auf der Internetseite www.schnigge.de herunterladen können. Wichtig: Mit der Übersendung des Vermittlungsauftrages müssen Sie bestätigen, dass der originäre Ordergeber zum Kreis der orderberechtigten Altaktionäre gehört! Bitte beachten Sie, dass sowohl die Mitgabe von Limiten als auch einer zeitlichen Gültigkeit der Order möglich ist!
Welche Vorteile bietet die Bezugsrechtsvermittlung den Aktionären?
Bezugsrechte, zu denen kein Börsenhandel möglich sind, bieten den Anlegern nur zwei Möglichkeiten: Bezug neuer Wertpapiere oder wertloser Verfall der Bezugsrechte.
Die Bezugsrechtsvermittlung bietet dem bezugsberechtigten Anleger jetzt die Möglichkeit, seine Bezugsrechte noch mit einem Gegenwert zu verkaufen oder aber weitere Bezugsrechte hinzuzukaufen.
Warum eine Bezugsrechtsvermittlung und kein börslicher Bezugsrechtshandel?
In Sonderfällen, z.B. bei kurzfristig notwendigen Kapitalerhöhungen, emittieren Aktiengesellschaften neue Wertpapiere ohne Prospekt. Stattdessen findet ein prospektfreier Bezug ausschließlich im bestehenden Aktionärskreis statt.
Ein Prospekt ist dagegen für ein öffentliches Angebot notwendig. Da Bezugsrechte über die Börse von Jedem erworben werden können, käme das einem öffentlichen Angebot gleich. Somit ist ein börslicher Bezugsrechtshandel ohne Prospekt nicht möglich.
Stattdessen wird eine so genannte Bezugsrechtsvermittlung durchgeführt. Diese Vermittlung bemüht sich, im geschlossenen, bezugsberechtigten Aktionärskreis, eine Vermittlung von Bezugsrechten vorzunehmen.